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Im Zeitalter von Industrie 4.0 ist die Integration verschiedener Lösungen die Grundlage. Protokolle wie OPC UA oder MQTT sorgen dafür, dass Daten von Messstationen, SPS-Steuerungen und IoT-Gateways direkt in das CMMS gelangen können. Das Ergebnis? Schnellere Diagnostik, Automatisierung von Aufträgen und bessere Entscheidungen – basierend auf realen Daten. Es lohnt sich, auf die Architektur einer solchen Integration, praktische Anwendungsfälle und Implementierungsschritte zu achten, die es ermöglichen, das Potenzial der Maschinenkommunikation maximal auszuschöpfen. Gleichzeitig bietet diese Integration die Möglichkeit, Instandhaltungsstrategien effizient umzusetzen und die Effizienz im Instandhaltungsmanagement zu steigern.

Integration der Kommunikation mit dem CMMS – modernes Instandhaltungsmanagement

Der traditionelle Ansatz der Instandhaltung basiert auf manuellen Meldungen, Papierprotokollen und persönlichen Erfahrungen der Techniker. Heutzutage gibt es jedoch keinen Platz mehr für solches Vorgehen. Diese Veränderung wird noch deutlicher, wenn man die Möglichkeiten moderner Industriemaschinen berücksichtigt. Die in Betrieben verwendeten Geräte kommunizieren mithilfe spezieller Protokolle, die Daten gemäß einem festgelegten Format und definierten Datenregeln übertragen. Dies stellt wiederum bestimmte Herausforderungen hinsichtlich der Integration, aber auch potenziell enorme Vorteile dar.

Die korrekte Anbindung verschiedener Maschinen und die Ermöglichung der Kommunikation mit dem CMMS führen dazu, dass das System nicht mehr nur eine Datenbank der Reparaturhistorie ist. Auf diese Weise ermöglicht das CMMS eine nahezu Echtzeitreaktion. Dies wiederum bringt weitere Vorteile mit sich: kürzere Zeit zur Fehlererkennung, Reduzierung von Fehlalarmen und die Möglichkeit, Instandhaltungsstrategien umzusetzen, die auf Vorhersagen basieren. Damit wird das Instandhaltungsmanagement effizienter und die Arbeit im Betrieb planbarer. Auch operatives Instandhaltungsmanagement wird erleichtert, weil Prozesse klar strukturiert und Daten in Echtzeit verfügbar sind. Die Integration verwandelt somit Daten in Maßnahmen und treibt organisatorische Veränderungen im Bereich der Instandhaltung voran.

Schlüsselprotokolle: OPC UA und MQTT. Was unterscheidet sie?

Zu den beliebtesten Kommunikationsprotokollen in der Industrie gehören OPC UA und MQTT. Es sind Lösungen, die manchmal nebeneinander eingesetzt werden, jedoch von ihrer Konzeption her auf etwas unterschiedliche Bereiche ausgerichtet sind. Besonders wichtig ist dabei die Verwendung eines klaren Schlüsselprotokolls, um Daten konsistent zu übergeben. Unternehmen nutzen häufig ein Schlüsselprotokoll für Mitarbeiter, um Verantwortlichkeiten und Übergaben zu dokumentieren. In manchen Szenarien werden Schlüsselprotokoll-Übergaben auch für Mieter (Schlüsselprotokoll Mieter) oder externe Partner genutzt. Die korrekte Dokumentation dieser Schlüsselprotokolle stellt sicher, dass Aufgaben nachvollziehbar bleiben und Verantwortlichkeiten klar definiert sind.

Bei OPC UA handelt es sich um einen Standard, der vor allem im Hinblick auf Interoperabilität entwickelt wurde. Dieses Protokoll bietet eine umfangreiche Datensemantik und Unterstützung für komplexe Objektmodellierung. Hinzu kommen starke Sicherheitsmechanismen – einschließlich Zertifizierung und Verschlüsselung. OPC UA eignet sich besonders gut für die Kommunikation mit SPS-Steuerungen und SCADA-Systemen.

MQTT hingegen ist ein leichtgewichtiges, effizientes Protokoll, das auf dem Pub/Sub-Modell (Publish–Subscribe) basiert. Es ist hauptsächlich für Geräte mit begrenzten Ressourcen und Netzwerke mit schwankender Qualität vorgesehen. Aus diesem Grund ist es die ideale Wahl unter anderem für IoT-Gateways und Geräte, die am Netzwerkrand arbeiten. MQTT überträgt Nachrichten in universellen Formaten wie JSON, was deren Parsing durch CMMS oder Zwischenschichten erleichtert. Beide Protokolle existieren oft nebeneinander – z. B. OPC UA in der Produktionshalle, MQTT in der Cloud oder zur Aggregation.

Integrationsarchitektur – Schichten und Komponenten

Eine typische Architektur zur Integration von Kommunikationsmodulen mit dem CMMS besteht aus mehreren Schichten. Jede erfüllt eine bestimmte Funktion. Zunächst haben wir die Geräteschicht – Sensoren, SPS oder HMI-Panels. Die nächste Schicht bilden Gateways (Proxy, Edge Gateways), die für die Protokollübersetzung verantwortlich sind. Sie fungieren somit als eine Art Übersetzer, der Signale von SPS-Systemen (z. B. über OPC UA) liest, normalisiert und in eine MQTT-Warteschlange veröffentlicht.

Anschließend wird ein Ort benötigt, an den die Daten gelangen – dies ist genau die MQTT-Warteschlange oder der OPC-UA-Server. An diesem Punkt befinden wir uns bereits fast beim CMMS: Es bleibt nur noch die Integrationsschicht, die beispielsweise als Middleware, Message Bus oder ETL umgesetzt werden kann. Hier erfolgt die Datenaggregation, deren Anreicherung mit zusätzlichen Informationen und das Mapping in das vom CMMS erwartete Format. Am Ende steht das CMMS selbst, das über eine definierte API die Daten empfängt und zuordnet. Das ermöglicht ein operatives Instandhaltungsmanagement, bei dem Prozesse in Echtzeit überwacht und gesteuert werden können. Durch die Integration von Schlüsselprotokollen lassen sich Verantwortlichkeiten eindeutig dokumentieren und Audits effizient durchführen.

Datenmapping. Wie verbindet man Maschinentags mit CMMS-Karten?

Der Schlüssel zum Erfolg ist die eindeutige Identifizierung der Ressourcen. Dies ist ein Aspekt, der bereits auf der Ebene der Datenerfassung durch die Kommunikationsmodule berücksichtigt werden muss. Jeder Signalwert sollte einen Tag oder Metadaten mit einer Ressourcenkennung, Seriennummer oder Standortangabe enthalten. Das Austauschschema basiert häufig auf JSON, jedoch können hierfür verschiedene Datenformate eingesetzt werden.

Nach Erhalt der Nachricht, die sowohl eine Ressourcenkennung als auch Messdetails enthält, kann die Integrationsschicht sie dem jeweiligen Objekt im CMMS zuordnen und mit Schwellenwerten vergleichen. Wird ein definierter Grenzwert überschritten, wird ein Serviceauftrag erstellt. Ein solches Schema bietet Transparenz, schnelle Reaktionszeiten und eine einfache Historisierung von Ereignissen. Wichtig ist, dass die Mapping-Regeln konfigurierbar und transparent sind – so können sie laufend an die Anforderungen des Betriebs angepasst werden und jeder Mitarbeiter erhält vollen Einblick in die ausgeführten Tätigkeiten. Dies ist besonders im Rahmen der Instandhaltungsstrategien und des Instandhaltungsmanagements von Bedeutung.

Anwendungsbeispiele – Zustandsüberwachung und prädiktive Instandhaltung

Die Daten aus Kommunikationsmodulen liefern dem Instandhaltungsbereich einen erheblichen Mehrwert. Mit ihnen ist unter anderem die laufende Überwachung von Parametern möglich (z. B. Temperatur, Vibrationen und Strom). Dies wiederum ermöglicht die Erkennung von Trends und Anomalien – etwa steigender Lagererschütterungen. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil: die automatische Generierung präventiver oder dringender Aufträge. Dies verbindet sich zusätzlich mit der Möglichkeit, einen vollständigen Workflow zu aktivieren – von der Auftragserstellung über die Prüfung der Teileverfügbarkeit im Lager bis hin zur Zuweisung eines passenden Technikers. Alle diese Schritte können über Schlüsselprotokoll-Übergaben dokumentiert werden, um maximale Transparenz zu gewährleisten. Das Einhalten von Schlüsselprotokollen für Mitarbeiter stellt sicher, dass Aufgaben korrekt zugewiesen und überwacht werden.

Wie kann dies in der Praxis aussehen? Der konkrete Ablauf einer Intervention unterscheidet sich natürlich je nach Betriebsspezifik und eingesetzten Geräten. Wir können jedoch ein beispielhaftes Szenario darstellen, das die Funktionsweise der gesamten Integration veranschaulicht. Wird beispielsweise an einer ausgewählten Maschine ein Anstieg der Vibration über einen festgelegten Grenzwert registriert, „erfährt“ das CMMS sofort davon, nachdem die Daten über OPC UA oder MQTT übertragen wurden. Auf dieser Grundlage wird automatisch ein Auftrag im CMMS erzeugt – inklusive Priorität und einer vorgeschlagenen Liste von Ersatzteilen. Die Techniker erhalten Benachrichtigungen auf ihren Geräten; unmittelbar nach dem Öffnen steht ihnen der vollständige Überblick über das Ereignis zur Verfügung, was bessere Entscheidungen im Hinblick auf die Reparatur ermöglicht.

Sicherheit und Compliance

Die Integration birgt Risiken, insbesondere im Zusammenhang mit Datenlecks. Ein falsch konfigurierter Broker oder offene Ports können die industrielle Infrastruktur real gefährden. Wie kann man sich schützen? Am wichtigsten ist die Anwendung bewährter, allgemein anerkannter Praktiken. Besonders empfohlen wird die Segmentierung von IT- (Information Technology) und OT-Netzwerken (Operations Technology) – dadurch sind die jeweiligen Datenflüsse voneinander getrennt, was eine bessere Isolierung von Problemen ermöglicht.

Die Datenübertragung selbst sollte mithilfe von Zertifikaten wie TLS erfolgen, die den Zugang einschränken und bessere Kontrolle ermöglichen. Für integrierende Anwendungen sollten klar definierte Autorisierungen und Rollen vorbereitet werden – ebenso wie für Benutzer. In beiden Fällen gilt das Prinzip des minimal erforderlichen Zugriffs. Zusätzlich ist es sinnvoll, Schlüsselprotokolle in Sicherheitsprozesse einzubinden, um die Verantwortlichkeiten bei Zugriffen und Übergaben nachzuverfolgen.

Darüber hinaus sollte man für Audits und Ereignisprotokollierung sorgen, was es ermöglicht, die Details einzelner Vorfälle problemlos nachzuvollziehen. Wichtig ist auch, dass Zugriffsrichtlinien regelmäßig getestet werden – das ist ein grundlegender Bestandteil einer verantwortungsvollen Implementierung.

Integration von Modulen mit dem CMMS

Die Integration von Kommunikationsmodulen mit dem CMMS-System ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur prädiktiven Instandhaltung. Jeder Bestandteil der Integration spielt eine konkrete Rolle. OPC UA und MQTT sind Kommunikationsprotokolle, die für die Datenübertragung verantwortlich sind. Lösungen wie Middleware oder ETL-Prozesse ermöglichen wiederum die Umwandlung dieser Daten in Aufträge und Entscheidungen. Hinzu kommt die Möglichkeit, die gesamte Abfolge von Aktionen klar nachzuverfolgen – vom Erkennen eines Problems bis zur Reparatur. Die Instandhaltungsstrategien lassen sich so direkt umsetzen, während das Instandhaltungsmanagement auf Basis der aktuellen Daten gesteuert wird.

Was sind die Vorteile eines solchen Ansatzes? Es lassen sich zahlreiche Pluspunkte nennen – darunter kürzere Stillstandszeiten, schnellere Reaktionen und bessere Ressourcenplanung. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, lohnt es sich, mit einer Pilotimplementierung zu beginnen und anschließend geeignete Mapping-Regeln für die Geräte festzulegen. Das System QRmaint erleichtert die Integration – wir bieten unter anderem die Verknüpfung von Ressourcenkennungen mit Serviceformularen, was zu effizienterem Management führt. Gleichzeitig ermöglicht es die Nutzung von Schlüsselprotokollen, Schlüsselprotokoll-Übergaben und Schlüsselprotokoll Mieter, sodass Verantwortlichkeiten jederzeit klar nachvollziehbar sind.

Wenn Sie mehr über dieses Thema erfahren oder Interesse an unserer QRmaint Instandhaltungssoftware haben, laden wir Sie ein, uns auf www.qrmaint.de zu besuchen. Für persönliche Rückfragen stehen wir Ihnen auch jederzeit unter der Rufnummer +49 69 950 196 26 zur Verfügung.

Integration von Kommunikationsmodulen mit dem CMMS-System